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SRS 60 Reparaturset . Reparatursystem für Brandlöcher in Textilien.

675,00 €Precio
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Anleitung zur Reparatur von Abrieb auf einem Autositz aus Leder

Um einen Abrieb oder eine kleine Beschädigung auf der Oberfläche eines Ledersitzes im Auto zu beheben, muss der beschädigte Bereich und die umliegende Fläche zunächst gründlich mit einem speziellen Lederreiniger und einem fusselfreien Tuch entfettet und gereinigt werden.

Um eine stabile Basis für die Reparaturmasse zu schaffen und ein Durchsickern zu verhindern, wird auf die vorbereitete Stelle eine dünne Schicht Lederprimer aufgetragen, der für optimale Haftung sorgt.

Die Reparaturmasse (Flüssigleder) in der erforderlichen Nuance wird unter Verwendung einer Farbmischpalette genau auf den Farbton der originalen Polsterung abgestimmt. Die Komponenten werden vermischt, bis eine homogene Masse entsteht, die farblich exakt übereinstimmt.

Die entstandene Mischung wird mit einem Spachtel oder Airbrush dünn auf die beschädigte Stelle aufgetragen, um die Vertiefung zu füllen. Jede aufgetragene Schicht wird mit einem Heißluftfön oder einer Infrarotlampe getrocknet, um die Polymerisation zu beschleunigen. Zum Schutz der unbeschädigten Lederbereiche vor versehentlicher Verschmutzung kann Malerkrepp verwendet werden.

Nach vollständiger Polymerisation und Abkühlung wird die Oberfläche vorsichtig mit einem feinkörnigen Schleifschwamm geglättet, um ein perfekt ebenes und glattes Niveau mit der Umgebungsfläche zu erreichen. Für die finale Texturintegration und ein natürliches Aussehen wird ein Texturstempel verwendet, der die Maserung des Naturleders imitiert. Abschließend wird zum Schutz, für einen gleichmäßigen Glanz und zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit ein schützendes Pflegefinish (Lederkonditionierer) auf die gesamte Sitzfläche oder den reparierten Bereich aufgetragen

  • Technische und wirtschaftliche Highlights

    • Effiziente Applikationstechnik für schnelle und einfache Handhabung

    • Präzise Farbabstimmung durch ein umfangreiches Farbmischsystem

    • Hochwertige Faserpartikel gewährleisten eine textile, langlebige Reparatur

    • Wirtschaftlich: Hohe Kosteneffizienz durch gezielten, materialsparenden Einsatz

    • Ideal für die werterhaltende Aufbereitung im Gebrauchtwagenhandel

    • Universell geeignet für stationäre und mobile Anwendungsszenarien

    Um einen Riss im Stoff einer Türverkleidung zu beheben, werden zunächst mit einer Pinzette und einem Skalpell beschädigte sowie verschmutzte Fasern vorsichtig entfernt und die Risskanten geglättet.

    Um eine stabile Grundlage für das Reparaturmaterial zu schaffen, wird von der Rückseite eine hitzebeständige Unterlage (Reparaturset-Patch) auf die beschädigte Stelle aufgebracht und mit einem speziellen Textilkleber fixiert. Dies gewährleistet die Stabilität der Konstruktion.

    Die feinen Reparaturfasern in der benötigten Nuance werden direkt auf einer Mischpalette auf den Farbton der originalen Polsterung abgestimmt und vermischt. Die entstandene Mischung wird zum Entfernen von Klumpen durch ein Sieb gesiebt und gründlich mit dem Bindepulver-Härter vermengt.

    Das Verbundmaterial aus Fasern und Pulver wird schichtweise in den beschädigten Bereich eingebracht. Jede Schicht wird mit einer Heißluftpistole und einem Texturier-Auflageisen aktiviert und polymerisiert. Zum Schutz des umliegenden Materials vor Überhitzung wird eine Silikonmatte oder eine Teflonplatte verwendet. Das Bindepulver wird beim Erhitzen transparent.

    Nach der Polymerisation und Abkühlung wird die Oberfläche mit einer weichen Bürste geschliffen, um die Textur zu egalisieren. Falls nötig, werden kontrastierende Fäden des Musters oder Nähte mit feinen Farbstiften und Pinseln retuschiert. Im letzten Schritt kann zum Fixieren des Ergebnisses und zum Verleihen eines fabrikneuen Glanzes ein schützendes Finish-Spray aufgetragen werden.

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